Wie kann ich mein Wohlbefinden steigern? Teil 1

März 20th, 2019

Frau auf Wiese

6 einfache Dinge, die Sie tun können, um sich besser zu fühlen und gesunde Gewohnheiten zu entwickeln

Hallo und herzlich willkommen auf meinem Blog! Da es hier um das Thema Wohlbefinden geht, habe ich gedacht, dass es vielleicht ein guter Anfang wäre, ohne große Vorrede direkt damit zu starten und folgende Fragen zu beantworten:

Was kann ich tun, um mein Wohlbefinden zu steigern? Oder was kann ich tun, wenn ich mich gerade nicht so wohlfühle, damit es mir wieder besser geht?

In diesem Beitrag soll es um ganz grundlegende Aktivitäten zur Steigerung des Wohlbefindens gehen, die unsere menschlichen Grundbedürfnisse ansprechen. Wenn wir die Bedürfnispyramide nach Maslow ansehen, fällt auf, dass die physiologischen (also die körperlichen) Bedürfnisse das Fundament bilden und praktisch den meisten Platz einnehmen. Das heißt also, wenn wir uns erst einmal alleine um diese Bedürfnisse kümmern, können wir oft schon eine große Veränderung in unserem Wohlbefinden erreichen, auf dem wir dann weiter aufbauen können. Es heißt ja auch so schön: „Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper.“ Und das gilt für die Seele ebenso.

Die Bedürfnispyramide nach Maslow (1970) zeigt: Körperliche Bedürfnisse bilden die Grundlage für das Wohlbefinden. (Bild: LÖSbar, 2019)

Es kommt aber gar nicht so selten vor, dass Menschen, wenn es ihnen nicht gut geht oder sie Stress erleben, ihre Grundbedürfnisse vernachlässigen. Das ist auch verständlich, denn wenn man gerade wenig Energie zur Verfügung hat, versucht man diese natürlich einzusparen, wo man kann. Das Problem ist nur, dass man dadurch unbeabsichtigt in eine Abwärtsspirale gerät und seinen Zustand weiter verschlechtert. Das muss aber nicht sein!

Schauen wir uns daher mal die sechs Dinge an, die Sie tun können, um Ihr Wohlbefinden zu verbessern:

1. Schlaf:

Wir Menschen brauchen Schlaf. Aber gerade in stressigen Zeiten kann er uns abhanden kommen. Oder umgekehrt schlafen wir auch manchmal zu viel. Man kann seinen Schlaf nicht direkt kontrollieren, aber man kann einiges tun, um ihm sprichwörtlich „ein gutes Bett zu bereiten“, zum Beispiel zu regelmäßigen Zeiten ins Bett zu gehen und aufzustehen, sich ausreichend Zeit zum Schlafen zu nehmen (6-8 Stunden), ein beruhigendes Abendritual zu machen und tagsüber für genug Aktivität zu sorgen. Wenn Sie dann trotzdem nicht gut einschlafen können oder nachts wachliegen, versuchen Sie sich dennoch auszuruhen oder, wenn das nicht geht, aufzustehen und eine ruhige Tätigkeit auszuführen. Das ist immer noch besser, als sich gestresst im Bett herumzuwälzen.

Ein guter Schlaf sorgt für Wohlbefinden
(Foto: Pexels über Pixabay)

2. Trinken

Genau so wichtig ist es, dass wir genügend Flüssigkeit zu uns nehmen, denn unser Körper besteht zu einem Großteil aus Wasser und verliert ständig Flüssigkeit. Mindestens 1,5 Liter brauchen wir, gleichmäßig verteilt über den Tag und hauptsächlich Wasser oder ungesüßten Kräuter- oder Früchtetee. Anregende Getränke wie Kaffee oder Schwarztee, alkoholische sowie zuckerhaltige Getränke wie Saft, Cola oder Limo tun uns dagegen nur in Maßen gut.

(Foto: congerdesign über Pixabay)

3. Essen

Neben genug Flüssigkeit brauchen wir natürlich auch feste Nahrung. Es gibt heutzutage ja eine schier endlose Palette an Ernährungsformen, und Tipps und jeder muss dabei einfach schauen, was für einen selbst das Richtige ist. Aber ein paar allgemeine Grundsätze gibt es dann doch, auf die man achten kann: Frische, möglichst unverarbeitete Lebensmittel, die einem schmecken, abwechslungsreich sind und von der Menge an den eigenen Bedarf angepasst sind – also nicht zu viel und auch nicht zu wenig.

(Foto: Bernadette Wurzinger über Pixabay)

4. Bewegung

Wenn wir genug geschlafen, Wasser oder Tee getrunken und etwas gegessen haben, sollten wir mit genügend Energie ausgestattet sein, um uns ein bisschen bewegen zu können. Auch wenn der moderne Mensch den Großteil seines Tages im Sitzen verbringt, so sind wir eigentlich dafür gemacht, uns viel zu bewegen. Bewegung hat nachgewiesenermaßen nicht nur Vorteile für die Gesundheit, sondern wirkt sich auch positiv auf die Stimmung und das Wohlbefinden aus. Ich habe auch bewusst „Bewegung“ geschrieben und nicht gleich Sport. Natürlich sind Kraft- und Ausdauertraining förderlich, aber wenn einem das gerade zu viel ist, kann auch ein kleiner Spaziergang oder eine Runde Yoga gut tun.

(Foto: Rudy and Peter Skitterians über Pixabay)

5. Frische Luft

Damit im Zusammenhang steht auch die frische Luft. Sie versorgt uns mit Sauerstoff, der die Vorgänge in unserem Körper aufrechterhält. Bei einem Spaziergang bekommt man gleich beides: Bewegung und frische Luft. Aber auch einfach mal die Fenster aufmachen und frische Luft ins Zimmer lassen, kann etwas bewirken.

(Foto: Sangeeth Sangi über Pixabay)

6. Entspannung

Und nicht zuletzt ist es auch wichtig, sich zu entspannen und eine gute Balance zwischen Aktivität und Entspannung zu finden. Viele Menschen sind die ganze Zeit am Tun und Machen und fühlen sich am Abend lethargisch und ausgelaugt und versumpfen möglicherweise vor dem Fernseher. Entspannung und Erholung sind aber aktive Prozesse, die man auch aktiv unterstützen kann: Zum Beispiel während der Schreibtischtätigkeit mal aufstehen und eine kleine Runde laufen oder ein paar Dehnübungen oder eine Entspannungsübung machen, ein heißes Bad nehmen, an einem See sitzen und aufs Wasser schauen, entspannende Musik hören, in Ruhe eine Tasse Tee trinken… es gibt viele Möglichkeiten, um zwischendrin mal abzuschalten und zur Ruhe zu kommen.

(Foto: rawpixel über Pixabay)

Also noch einmal zusammengefasst: Sie können Ihr Wohlbefinden steigern, indem Sie…

  • auf ausreichend Schlaf achten,
  • genug Wasser trinken,
  • ausgewogen essen,
  • sich ein bisschen bewegen,
  • am besten an der frischen Luft
  • und/oder für mehr Entspannung sorgen.

Diese Tipps werden Ihnen sicher nicht neu sein und wahrscheinlich auch einleuchten. Die Schwierigkeit liegt oft nicht darin zu wissen oder zu verstehen, was einem gut tut, sondern dieses Wissen umzusetzen.

Darüber schreibe ich beim nächsten Mal und zeige Ihnen auch ein Beispiel, wie man diese Tätigkeiten in seinen Alltag einbauen kann.

Spannend kann es an dieser Stelle vielleicht sein, wenn Sie direkt mal schauen, was Sie davon schon alles tun – das eine mehr, das andere vielleicht etwas weniger. Denn meistens fängt man ja nicht bei Null an – sonst wären Sie gar nicht hier und könnten diesen Beitrag nicht lesen. Dieses Bewusstsein, dass man durchaus schon etwas für sein Wohlbefinden tut, kann einem helfen, auf dem, was vorhanden ist, aufzubauen.

Ich würde mich freuen, wenn ich mit Ihnen in einen Austausch kommen kann. Daher meine Fragen an Sie:

  • Welche dieser Aktivitäten setzen Sie bereits regelmäßig um, und wenn es auch nur bisschen ist?
  • Was denken Sie, könnte Ihnen gut tun, wenn Sie davon (noch) ein bisschen (mehr) tun?
  • Und woran liegt es Ihrer Ansicht nach, dass Sie das bisher noch nicht gemacht haben?

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