Corona-Impfung: Über den Umgang mit Angst und Skepsis

Juli 1st, 2021

Impfbefürworter, Impfskeptiker, Impfängstliche, Impfgegner – die Corona-Impfung ist derzeit in aller Munde. Oder in aller Arme? Oder doch nicht in aller? Ich möchte mich heute diesem aktuellen und kontroversen Thema aus Sicht der Psychologie nähern. Wie kommt es, dass manche von uns der Impfung gegen das Coronavirus oder Impfen im Allgemeinen skeptisch, ängstlich oder gar ablehnend gegenüberstehen? Und wie können wir damit umgehen?

Ich möchte an der Stelle betonen, dass es nicht mein Ziel ist, jemandem zum Impfen zu überreden oder eine bestimmte Position einzunehmen. Als Psychologin und Beraterin vertrete ich eine neutrale Haltung. Ich möchte Sie einfach dabei unterstützen, Ihre eigene Entscheidung zu treffen. Auch bin ich weder Medizinerin noch Virologin, sondern auf diesen Gebieten allenfalls interessierter Laie. Wenn es also um spezifische medizinische Fragen geht, wenden Sie sich bitte an einen Arzt.

Gründe für die Angst, Skepsis oder Ablehnung der Corona-Impfung

Es kann verschiedene Gründe geben, warum wir vor der Corona-Impfung oder Impfungen im Allgemeinen Angst haben oder ihr bzw. ihnen skeptisch oder ablehnend gegenüberstehen. Einige der Hauptgründe möchte ich hier schildern.

1. Spritzen

Da ist zum einen die Art der Verabreichung per Spritze. Eine Spritze hat eine spitze Nadel und wird uns in den Körper gesteckt. Das alleine kann schon unsere Urängste vor Verletzung und Schmerz befeuern und spielt sicherlich eine Rolle, warum die meisten Menschen Impfen zumindest nicht als angenehm erleben. Auch wenn die Impfnadeln oft sehr dünn sind und man sie eigentlich kaum bis gar nicht spürt. Aber oft reicht schon die Vorstellung, dass einem dieses spitze Ding in den Arm gestochen wird, um Unwohlsein oder Angst auszulösen. Im Gegensatz dazu nehmen wir Medikamente oft oral, also über den Mund, als Tabletten, Kapseln oder Tropfen ein, was daher als viel schonender erlebt wird.

2. Wirkweise von Impfungen

Eine weitere Rolle spielt die Wirkweise von Impfungen. Während wir Medikamente oft als heilende Stoffe verstehen, funktionieren Impfungen ganz anders. Uns wird ein ursprünglich potentieller Krankheitserreger in den Körper eingebracht. Es gibt sogar Impfungen – nicht bei den Corona-Impfungen, aber bei anderen – die lebende Krankheitserreger enthalten. Aber auch bei anderen Impfstofftechnologien sind zumindest abgetötete Erreger oder gewisse Teile von ihnen enthalten. Auch das kann eine ängstliche, skeptische oder ablehnende Haltung bewirken, wenn vielleicht auch nur unbewusst.

Dazu kommt auch ein möglicherweise mangelndes Verständnis über die Wirkweise von Impfungen. Nicht jeder beschäftigt sich im Detail damit oder versteht, was nun eigentlich genau passiert, wenn die Impfung in unserem Körper angekommen ist. Auch das kann zu Unsicherheit und Ablehnung führen.

3. Das Unbekannte

Besonders bei der Corona-Impfung, speziell den modernen mRNA-Impfstoffen, kommt auch eine Portion Ungewissheit hinzu. Diese Impfungen sind die ersten ihrer Art, die sich dieser Technologie bedienen und die für die Verabreichung am Menschen zugelassen wurden. Hier können Gedanken auftreten, die zu Angst und Ablehnung führen können, wie: Ist das überhaupt sicher? Wurde das denn eigentlich richtig erprobt? Was kann langfristig passieren?

4. Nebenwirkungen

In diesem Zusammenhang spielen auch mögliche Nebenwirkungen eine Rolle. Hier können wir drei Gruppen unterscheiden:

  • Impfreaktion – das sind relativ häufige körperliche Reaktionen, die meist kurz nach der Impfung auftreten und im eigentlichen Sinne keine Nebenwirkungen sind, da sie lediglich zeigen, dass das Immunsystem auf die Impfung reagiert. Trotzdem können sie sehr unangenehm sein, vor allem wenn z.B. Fieber und Schüttelfrost auftreten, was ängstliche Menschen verschrecken kann.
  • Nebenwirkungen – das sind unerwünschte Reaktionen, die im Zusammenhang mit einer Impfung auftreten können, wie beispielsweise allergische Reaktionen. Viele davon verschwinden wieder, aber es gibt auch langanhaltende Nebenwirkungen. Leider ist auch eine Impfung nie ohne Risiko, auch wenn dieses zum Glück sehr gering ist.
  • Spätfolgen – das sind Nebenwirkungen, von denen befürchtet wird, dass sie erst sehr lange nach der Impfung auftreten könnten, z.B. erst nach Jahren. Bisher wurde so etwas noch nicht beobachtet und wird auch für die neuen Impfstoffe als unwahrscheinlich angesehen. Aber da uns hier die tatsächliche Erfahrung fehlt, können hier entsprechende Ängste leichter entstehen.

5. Einschätzung und Bewertung der Risiken

Nicht jeder, der der Corona-Impfung skeptisch oder ablehnend gegenüber steht, tut dies aus Angst heraus. Manche Menschen schätzen das Risiko, an Covid zu erkranken und einen schweren Verlauf zu bekommen oder gar zu versterben, für sich als sehr gering ein. Weil sie z.B. jung und gesund sind. Was auf individueller Ebene durchaus eine realistische Betrachtungsweise sein kann. Es bekommen auch junge und gesunde Menschen schwere Verläufe oder sterben an Covid, aber das ist tatsächlich eher selten.

Auch wird die allgemeine Bedrohung durch Covid von einigen als eher gering betrachtet. Der Vergleich mit der Grippe wird oft erwähnt und auf die Todesrate von Covid von ca. 3% verwiesen. Dann gibt es auch noch Menschen, die Impfen als einen künstlichen Eingriff in die natürlichen Abläufe wahrnehmen und es deswegen ablehnen. Andere halten Corona generell für nicht existent.

All diese Sichtweisen können dazu beitragen, dass man eine Impfung für unnötig bewertet.

6. Vertrauen in Pharmaunternehmen, Wissenschaft und Politik

Eine weitere Rolle spielt sicherlich, wieviel Vertrauen man in Pharmaunternehmen, die die Impfstoffe entwickeln, die Wissenschaft, die ihre Notwendigkeit und Sicherheit bewertet, und die Politik hat. Dieses Vertrauen kann erschüttert sein. Weil man entweder ohnehin Schwierigkeiten hat, anderen – vielleicht auch besonders Autoritätspersonen und -strukturen – zu vertrauen. Oder weil man konkrete schlechte Erfahrungen mit diesen gemacht hat. Und dann können sich natürlich leichter Zweifel, Ablehnung oder Befürchtungen im Zusammenhang mit der Corona-Impfung bilden.

7. Negative Informationen

Letztlich spielen auch die Medien und die sozialen Medien eine Rolle. Durch die Aktualität des Themas wird natürlich auch sehr viel über die Corona-Impfungen berichtet und diskutiert. Man erfährt viele Dinge, die man sonst vielleicht überhaupt nicht mitbekommen würde, wenn es um neue Impfstoffe geht. Vor allem negative Informationen ziehen unsere Aufmerksamkeit nahezu magisch an, was daran liegt, wie unser Gehirn aufgebaut ist und funktioniert. Und so hören wir von Personen, die im Zusammenhang mit der Corona-Impfung schwere Nebenwirkungen bekommen und zum Teil sogar gestorben sind. Und auch das kann wieder Angst und Ablehnung in uns auslösen. Schließlich wollen wir uns ja nicht in Gefahr bringen.

Zusammenfassend lässt sich zu den Gründen also sagen, dass es sich zum einen um Urängste oder ganz konkrete Ängste handelt, und zum anderen die Notwendigkeit der Impfung in Frage gestellt wird.

Zum Umgang mit Angst, Skepsis vor und Ablehnung der Corona-Impfung

Kommen wir nun dazu, wie wir mit unseren Ängsten oder unserer Skepsis oder gar Ablehnung umgehen können. Vielleicht fragen sie sich, warum sie mit Ihrer Ablehnung umgehen sollten? Sie lassen sich einfach nicht impfen und fertig. Nun, da haben Sie natürlich Recht. Es kann aber durchaus sein, dass Sie noch eine ganze Weile mit dem Thema konfrontiert werden und Sie in diesem Zusammenhang vielleicht auch viel Ärger oder Wut verspüren. Und das ist sicher auch nicht immer so angenehm. Darum kann es sich ja vielleicht doch lohnen, genau hinzuschauen, auch wenn es an Ihrer Entscheidung nichts ändern sollte.

1. Angst und Skepsis akzeptieren

Alle Gründe, die ich im vorherigen Abschnitt genannt habe, sind alle menschlich und verständlich. Und das finde ich ganz wichtig zu betonen. Ängste vor einer Impfung sind normal. Die Angst vor dem Unbekannten ist normal. Auch Skepsis und Ablehnung und verschiedene Wahrnehmungen einer Situation sind normal. Wenn Sie sich also ängstlich oder skeptisch gegenüber der Corona-Impfung fühlen, dann erlauben Sie sich das und akzeptieren Sie es für den Moment. Denn Ihre Gefühle sind Ihre Gefühle, und die sind eben erstmal so da, wie sie da sind. Was nicht heißt, dass Sie tatsächlich die Realität widerspiegeln oder wir sie nicht verändern können. Aber der erste Schritt ist immer Akzeptanz.

Und das halte ich auch in Bezug auf andere Menschen für wichtig. Wenn Sie also jemanden kennen, der Angst vor der Corona-Impfung hat oder ihr ablehnend gegenübersteht, versuchen Sie es zunächst zu akzeptieren und den anderen nicht dafür zu verurteilen. Vielleicht ist seine Art und Weise, seine ablehnende Haltung zum Ausdruck zu bringen, unangemessen. Doch seine Gefühle sind dennoch erstmal so, wie sie eben sind. Und Sie kommen auch eher mit so einer Person ins Gespräch, wenn Sie ihr akzeptierend und interessiert gegenübertreten statt belehrend, verurteilend oder gar sarkastisch.

2. Informationen einholen

Wie gesagt, wir fühlen, was wir fühlen. Und doch heißt das nicht, dass es so bleiben muss. Ein nächster Schritt nach der Akzeptanz kann das Sammeln von Informationen zum Thema sein. Versuchen doch ganz konkrete Informationen zu den Fragen, die Sie beschäftigen, zu finden. Wie zum Beispiel:

  • Wie funktioniert die Corona-Impfung? Was sind die Wirkweisen der verschiedenen Impfstoffe? Was passiert konkret im Körper, nachdem der Impfstoff eingebracht wurde?
  • Wie neu sind die mRNA-Impfstoffe wirklich? Wie lange wird schon an ihnen geforscht und welche Studien gab es dazu? Was sind die bisherigen Erfahrungen?
  • Welche Impfreaktionen, Nebenwirkungen und Spätfolgen gibt es tatsächlich? Bei Impfungen allgemein und bei der Corona-Impfung im Speziellen? Wie wahrscheinlich sind sie?
  • Wie groß ist das Risiko von Nebenwirkungen und Spätfolgen der Impfung im Vergleich zum Risiko, bei einer Covid-Erkrankungen einen schweren Verlauf und Langzeitfolgen zu haben oder gar zu sterben?

3. Informationen einordnen

Wir leben im sogenannten Informationszeitalter. Mit nur einem Klick oder Swipe können wir uns nahezu rund um die Uhr überall über alles informieren, was uns interessiert. Oft sind aber die Informationen vielfältig und teilweise widersprüchlich. Und da braucht es ein gutes Maß an Medienkompetenz, um diese einordnen zu können.

Gefühle und Fakten trennen

Oft verlassen wir uns auf unser Gefühl, also welche Information sich richtig anFÜHLT. Wie ich im Artikel über unsere 10 häufigsten Denkfehler geschrieben habe, handelt es sich hierbei um emotionales Schlussfolgern. Wir fühlen etwas und glauben daher, dass es auch auf der Faktenebene stimmen muss. Zum Beispiel kann es natürlich Angst auslösen, wenn wir im Internet lesen, dass es bei der Impfung Fälle von schweren Nebenwirkungen gab. Oder ein Kommentar in den sozialen Medien lautet: „Diese Impfung ist noch vollkommen experimentell und überhaupt gar nicht geprüft.“

Hier ist es wichtig, dass Sie sich der Denkfehler bewusst werden. Sie können feststellen, dass diese Information in Ihnen Angst oder Skepsis ausgelöst haben. Aber dass das erstmal nur Gefühle sind, die stimmen können oder auch nicht. Wenn Sie es schaffen, diesen Abstand zu Ihren Gefühlen zu bekommen, können Sie im nächsten Schrott diese Informationen überprüfen. Ist das wirklich so? Ist das wahrscheinlich?

Das gilt sowohl für katastrophisierende Informationen („Covid ist extrem gefährlich“, „die Impfung ist total gefährlich“) als auch für verharmlosende Informationen („Covid ist nur für eine Grippe, es sterben ja nur 3%“). Gefühle sind immer ein guter Ratgeber, wenn es um emotionale Entscheidungen geht, z.B. ob unser Partner der Richtige für uns ist oder ob wir lieber Rot oder Blau mögen. Bei Entscheidungen, die eher faktenbasiert sind, z.B. eine Impfung, sind Gefühle nicht unbedingt die besten Ratgeber, da sie eben nicht rational sind.

Kontext beachten

Wichtig ist auch immer der Kontext einer Information, also in welchem Zusammenhang sie steht. Z.B. bezieht sich die 3%-Todesrate auf eine Situation, in der alle Erkrankten medizinisch versorgt werden können. Wie würde sie aussehen, wenn das nicht möglich wäre? Wir würde sich dabei die Todesrate anderer Erkrankungen, wie z.B. Herzinfarkte verändern?

Quellen hinterfragen

Und natürlich auch wichtig: Woher kommt die Information? Wenn uns das Vertrauen in Pharmaindustrie, Wissenschaft und Politik fehlt, schauen wir uns vielleicht lieber anderswo um. Aber worauf gründet sich unser Vertrauen in diese alternativen Informationsquellen? Woher wissen wir, dass das, was diese sagen, stimmt? Hier sind wir auch wieder beim Schwarz-Weiß-Denken: Ist wirklich die gesamte Pharmaindustrie, Wissenschaftsgemeinde und Politik nicht vertrauenswürdig? Wie wahrscheinlich ist das? Ist es möglicherweise wahrscheinlicher, dass es nicht ganz so schwarz und weiß ist? Dinge sind wirklich selten schwarz und weiß im Leben. Wenn Sie also auf absolute (alle, immer, nie) oder etikettierende Informationen (korrupt, Idioten) stoßen, halten Sie inne und hinterfragen Sie das.

Risiken einordnen

Eine Impfung ist nicht ohne Risiko, wie ich weiter oben bereits ansprach. Für sich betrachtet kann das sehr bedrohlich wirken. Vergleichen Sie die Risiken mit denen anderer Dinge, die Sie vielleicht jeden Tag tun, z.B. über die Straße gehen oder Hausarbeit verrichten, und ordnen Sie sie entsprechen ein.

4. Mit Arzt sprechen

Vielleicht verunsichern Sie aber auch zu viele Informationen. Dann ist es vielleicht eine gute Alternative oder eine zusätzliche Möglichkeit, mit einem Arzt Ihres Vertrauens zu sprechen. Dieser kennt Sie dann auch vielleicht gut und kann Ihnen ganz gezielt eine Empfehlung für Ihre ganz spezielle Situation geben.

5. Gründe überlegen

Nachdem Sie nun alle Informationen gesammelt, eingeordnet und/oder mit einem Arzt gesprochen haben, können Sie überlegen, was für oder gegen eine Impfung spricht. Hier gibt es zwei Dimensionen zu beachten: Die individuelle, also die, die nur Sie alleine betrifft, und die kollektive, also die, die uns alle betrifft.

Individuelle Gründe

Individuell heißt: Wie groß ist mein Risiko, schwer an Covid zu erkranken oder zu sterben? Wie groß ist im Verhältnis dazu mein Risiko, durch die Impfung schwer zu erkranken? Je mehr Restriktionen durch eine fortschreitende Impfkampagne zurückgenommen werden, desto mehr steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man irgendwann mit dem Virus in Kontakt kommt. Man steht also irgendwann möglicherweise vor der Wahl: natürliche Immunisierung oder Immunisierung durch die Impfung.

Kollektive Gründe

Kollektiv heißt: Wie viel komme ich mit anderen Menschen zusammen und trage dadurch möglicherweise zur Verbreitung des Virus bei? Was bedeutet das für Menschen, die nicht geimpft werden können, wie z.B. Kinder oder Menschen mit Allergien auf Stoffe in der Impfung? Oder für Menschen, deren Immunreaktion auf eine Impfung vielleicht nicht so gut ausfällt, wie z.B. Ältere? Was bedeutet das für uns alle, wenn ich mich nicht impfen lasse? Wie geht es dann mit der Pandemie weiter?

Die kollektive Ebene ist manchmal nicht so leicht zu verstehen, da wir zum einen in einer zunehmend individualisierten Gesellschaft leben. Und gleichzeitig die globale Vernetzung zwischen uns allen schwer greifbar ist. Aber wenn wir gesehen haben, wie sich das Coronavirus binnen weniger Monate über die ganze Welt ausgebreitet hat, dann gibt das vielleicht einen Hinweis darauf, wie sehr wir alle miteinander verbunden sind. Ob wir es wollen oder nicht.

Und so kann sich bei der individuellen Betrachtung möglicherweise ein anderes Bild ergeben, als bei der kollektiven: Ich selbst bin vielleicht jung und fit und habe dadurch ein eher geringes Risiko, schwer zu erkranken oder gar zu sterben. Auch wenn das Risiko von schweren Nebenwirkungen bei der Impfung vielleicht noch geringer ist. Aber ich kann vielleicht durch meine Impfung dazu beitragen, dass andere Menschen seltener schwer erkranken oder sterben. Und ich kann vielleicht auch dazu beitragen, dass die Pandemie schneller beendet ist und wir alle bald wieder ein möglichst normales Leben ohne großartige Einschränkungen leben können. Und davon könnten wir auch wiederum als Individuum profitieren.

6. Am Tag der Impfung

Falls Sie sich für die Impfung entschieden haben und dennoch große Angst verspüren, können Sie Folgendes probieren:

  • Notieren Sie sich die Fakten, die dafür sprechen, dass alles gut gehen wird, so dass Sie sie auch am Impftag noch vor Augen haben.
  • Schreiben Sie auch Ihre Gründe für die Impfung auf.
  • Akzeptieren Sie Ihre Angst. Es ist „nur“ ein Gefühl. Das fühlt sich nicht gut an, aber Sie müssen gar nichts tun. Es wird von alleine wieder weggehen.
  • Sprechen Sie sich selbst gut zu, mit einer ruhigen, freundlichen Stimme.
  • Nehmen Sie jemanden mit. Oft sind Begleitpersonen erlaubt.
  • Sagen Sie dem Arzt und der Schwester oder dem Pfleger, dass Sie Angst haben. Dann können diese darauf eingehen. Denken Sie daran, dass Sie mit Sicherheit nicht der Einzige sind, der Angst hat. Stellen Sie auch alle Fragen, die Sie noch haben.
  • Überlegen Sie sich etwas Schönes für danach. Vielleicht gehen Sie ein Eis essen oder Sie telefonieren mit jemandem und berichten von Ihrem Mut. Denn nur wer Angst hat, kann auch mutig sein.

Fazit

Ich hoffe, dass dieser Artikel für Sie hilfreich war für den Umgang mit Ihrer Angst oder Skepsis bezüglich der Corona-Impfung. Und dass Sie eine gute Entscheidung für sich und die Menschen um Sie herum treffen können. Wenn Sie noch weitere Unterstützung brauchen, wenden Sie sich bei medizinischen Fragen bitte an einen Arzt. Bei Fragen rund um das Thema Angst, Sorgen oder Skepsis können Sie mir gerne schreiben und ich unterstütze Sie dabei per Onlineberatung oder am Telefon.

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